Symptome bei Harninkontinenz.

Unter Inkontinenz ist der unfreiwillige Harnverlust zu verstehen. Die Ursachen der Blasenschwäche sind vielfältig. Viele Faktoren können dafür verantwortlich sein, z.B. mangelhafte Muskelfunktion des Beckenbodens, Verletzungen, Entzündungen, hormonelle Dysfunktion. Harninkontinenz ist unangenehm. Fast die Hälfte aller Frauen leiden irgendwann im Leben unter unwillkürlichem Urinverlust. Vielen Frauen ist ihr Leiden peinlich und sie akzeptieren es stillschweigend. Sprechen Sie uns an. Wir leiten eine individuelle Therapie ein. Es gibt viele Möglichkeiten der Therapie. Eine davon, die wir Ihnen anbieten, ist die so genannte Elektrostimulation und Biofeedback-Therapie oder die Therapie mit Vaginalkonen zur gezielten Kräftigung des Beckenbodens. Ferner gibt es eine Reihe von medikamentösen und operativen Therapien. Es muss evtl. eine spezielle Diagnostik, die so genannte Urodynamische Messung zur Prüfung der funktionellen Abläufe im Harntrakt, durchgeführt werden.

Harninkontinenz – Medizinische Experten

Harninkontinenz oder Blasenschwäche ist die Bezeichnung für einen ungewollten Harnverlust. Je nach Ursachen und Symptomen können verschiedene Formen der Inkontinenz unterschieden werden. Am verbreitetsten sind die Drang-, Stress- und Belastungsinkontinenz sowie die Überlaufinkontinenz.

Belastungsharninkontinenz
Bei der Belastungsharninkontinenz führt eine körperliche Belastung oder Anspannung dazu, dass der Urin nicht mehr gehalten werden kann. Typische Situationen sind Husten, Niesen, Lachen oder schweres Heben. Die Ursache dafür ist entweder eine übermäßige Beweglichkeit der Harnröhre, der auf diese Weise die nötige Stabilität verloren geht, oder eine direkte Schwäche des Schließmuskelapparates der Harnröhre. Wenn sich dann der Druck auf den Bauchraum durch körperliche Belastung erhöht, reicht die Verschlusskraft der Harnröhre nicht mehr aus.

Drangharninkontinenz
Das entscheidende Symptom bei der Dranginkontinez ist ein ungewöhnlich häufiger, plötzlich und stark auftretender Harndrang. Manche Betroffene müssen bis zu 5mal pro Stunde eine Toilette aufsuchen. Dem Betroffenen wird der Weg zur nächsten Toilette manchmal zu lang und der Urin geht ungewollt bereits vorher verloren. Die Ursache dafür ist meist in der harnaustreibenden Muskulatur zu suchen, die aktiv wird, noch bevor die Blase ausreichend gefüllt ist.

Mischharninkontinenz
Bei der Mischharninkontinenz treten in manchen Fällen die typischen Symptome von Belastungs- und Dranginkontinenz gemeinsam auf. Die Betroffenen verlieren unwillkürlich Urin beim Husten, Niesen, Lachen oder schweren Heben. Gleichzeitig leiden Betroffene unter häufigem, kaum zu unterdrückendem Harndrang. Meist ist aber auch bei der Mischinkontinenz eine der beiden Formen besonders stark ausgeprägt.

Überlaufharninkontinenz
Wenn der Urin wegen mechanischer Hindernisse oder anatomischer Defekte aus der Blase nicht richtig abfließen kann, wird die Blasenwand überdehnt und es kann zu einer Überlaufinkontinenz kommen. Zu Harnverlust kommt es dann, wenn die maximale Blasenkapazität überschritten wird. Typische Kennzeichen der Überlaufinkontinenz sind Harnträufeln, häufiges Wasserlassen, Startschwierigkeiten beim Wasserlassen und verstärkter Harndrang.

Extraurethrale Harninkontinenz
(Inkontinenz durch Fisteln oder Aussackungen der Harnröhre (Divertikel), z. B. nach Operationen, Bestrahlungen, Geburt)) Fisteln sind kleine Gänge, die sich im Körperinneren bilden können. Verbindet eine Fistel die Blase mit der Scheide oder dem Enddarm, tröpfelt der Urin permanent durch diese nach außen und es entwickelt sich eine extraurethrale Harninkontinenz.

Entleerungsstörung der Harnblase
(unvollständiges Entleeren der Harnblase mit Beschwerden) Zu Entleerungsstörungen der Harnblase kann es aufgrund anatomischer Defekte, wie z. B. einer Senkung der Blase oder der Gebärmutter kommen. Typische Anzeichen einer unvollständigen Blasenentleerung sind häufiger Harndrang, wiederholte Harnwegsinfekte und ein Restharngefühl.

Reflexharninkontinenz
Die Reflexharninkontinenz ist eine Folge von Nervenkrankheiten. Dabei kann es vorkommen, dass die Verschlussfunktion der Harnröhre nicht mehr durch Signale aus dem Gehirn gesteuert wird und sich die Blase unkontrolliert entleert. Betroffene verlieren in unterschiedlichen Abständen Urin, oftmals, ohne vorher einen Harndrang zu verspüren.

Frau-mit-Harndrang-Inkontinenz

Ursachen

Die Ursachen für eine Harninkontinenz können eindeutig, aber stellenweise auch komplex sein.

Es gibt viele Gründe für Veränderungen der Blasenfunktion. Zu wenig Bewegung, Koffein, Rauchen und Übergewicht – all dies kann die Funktion der Blase und die Kontinenz beeinflussen. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann zu Kontinenzproblemen führen. Und auch strukturelle Veränderungen und Schäden, wie beispielsweise Nerven- oder Muskelschäden aufgrund von Operationen oder Verletzungen, können die Kontinenz beeinflussen.

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